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Deutsch-Französicher Chor Toulouse
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Der deutsch-französische Chor von Toulouse wurde 1986 durch Philippe LESBURGUERES gegründet, damaliger Musiklehrer am CNR Toulouse (Conservatoire National de Région), dem Musikkonservatorium der Region. Jacques MICHEL leitet den Chor seit 1992. Vom Anfang an verfolgte der DFC zwei Ziele: das musikalische Leben in Toulouse und der Region zu bereichern und über den Verband der Deutsch-Französischen Chöre die Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und Frankreich zu stärken. Außerdem war es dem DFC immer ein Bedürfnis, nur anspruchsvolle Werke darzubieten. Dazu gehörten Werke aus dem Repertoire folgender Oratorien: Mozarts Requiem, Händels „The Ways of Zion to Mourn“, Bachs Kantaten und Purcells „Queen Mary’s Funeral“. A-capella-Stücke, unentbehrliche Einübungsarbeiten für einen anspruchsvollen Chor, sind Brahms Lieder und die Motetten von Bruckner, Duruflé und Schütz, Lieder von Hindemith, Debussy, Poulenc und vielen weiteren Komponisten. In den letzten Jahren hat der DFC Werke einstudiert, die dem breiten Publikum kaum bekannt sind, wie das Requiem von John Rutter, Kurt Hessenbergs „O Herr“ und auch völlig in Vergessenheit geratene Werke wie Gounods „Te Deum“ für Chor, zwei Harfen und zwei Orgeln. Ein besonders bereicherndes Ereignis war die Teilnahme des DFC am „Festival Vibration“ im Juli 1999 als Partner des Centre Culturel von Moissac (Tarn et Garonne, Frankreich). All diese Werke wurden vom DFC in der Region Midi-Pyrénées im Ausland aufgeführt. |